
Denn monogame Zweierbeziehungen zwischen Heterosexuellen stellen die gesellschaftliche Norm dar und so steht die Ehe laut Grundgesetz sogar “unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung” [Art. 6 (1)]. Allerdings ist damit nicht etwa auch die gleichgeschlechtliche Ehe gemeint – diese existiert in Deutschland nämlich juristisch nicht.
Statt einer konstruktiven und selbstkritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Homosexualität kommt es zur Verdrängung („Ich kenn’ keinen“) bis hin zu gemeinschaftlicher Ächtung der Betroffenen. Das erschwert Homosexuellen das Leben ungemein, insbesondere „allein unter Heteros“ auf dem Lande.
Gerade unter Kindern und Jugendlichen ist Homophobie weit verbreitet und wird nicht selten offen als Hass geäußert. In einer Umgebung, in der ausgeprägte Rollenbilder von Geschlechtern herrschen und „schwul“ als Schimpfwort gilt, ist eine Distanzierung vom „schwulsein“ für junge Menschen unvermeidlich, damit sie nicht den Anschluss verlieren.
Mit diesem Kinoabend und der anschließenden Dikussion möchten wir aktiv zur Förderung von Toleranz und Solidarität gegenüber queeren Lebens- und Liebesweisen – insbesondere der Homosexualität – beitragen.
Deshalb laden wir alle InteressentInnen herzlich ein – ganz unabhängig von Alter oder politischer Einstellung. Wir freuen uns auf einen lebhaften und konstruktiven Abend!
Eintritt gegen Spende
# Getränke zum kleinen Preis
# Snacks gegen Spende
# Popcorn
Ablauf:
- Einlass ab 18:00 Uhr- Begrüßung und Einführung
- Beginn des Films um 18:30 Uhr
- Ende des Films um 20:10 Uhr
- Kurze Pause
- Beginn der offenen Diskussion (mit Moderation)
*OPEN END* (bis voraussichtlich 22 Uhr)
Homepage des Kinos (mit Anfahrtsbeschreibung).
Homepage der Linksjugend Böblingen-Calw
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